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Filmabend gegen Rassismus: Green Book

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 31. März 2025 ein besonderer Filmabend im Further Hof statt. Zahlreiche Besucher:innen folgten unserer Einladung, um gemeinsam mit uns den Film „Green Book“ zu schauen und sich über die Themen Rassismus, Toleranz und Menschlichkeit auszutauschen.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 31. März 2025 ein besonderer Filmabend im Further Hof statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten unserer Einladung, um gemeinsam den oscarprämierten Film "Green Book" anzuschauen und sich über die Themen Rassismus, Toleranz und Menschlichkeit auszutauschen.

Der Film, der die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem afroamerikanischen Konzertpianisten Dr. Don Shirley und seinem italoamerikanischen Chauffeur Tony Lip während einer Konzerttournee durch den amerikanischen Süden der 1960er Jahre erzählt, berührte alle Anwesenden. Die eindringlichen Szenen, die die damalige Rassentrennung verdeutlichen, regten zum Nachdenken an, während die sich entwickelnde Freundschaft zwischen den beiden Hauptfiguren Hoffnung vermittelte.

In seiner Begrüßungsrede betonte unser Geschäftsführer Bülent Öztas die anhaltende Aktualität des Themas: „Auch wenn die im Film dargestellten Ereignisse mehr als 60 Jahre zurückliegen, sind Rassismus und Diskriminierung leider noch immer Teil unserer Gesellschaft. Filme wie dieser helfen uns, Vorurteile zu erkennen und zu überwinden, indem sie uns zeigen, dass Freundschaft und Respekt stärker sind als Hass und Ausgrenzung."

Nach einer kurzen Pause in der Mitte des Films nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich am reichhaltigen Buffet zu stärken und erste Eindrücke auszutauschen. Unsere Vorsitzende Gertrud Servos lenkte dabei die Aufmerksamkeit auf die gesellschaftliche Dimension: „Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten uns einen wichtigen Rahmen, um ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Strategien gegen Diskriminierung zu entwickeln. Wir müssen in unserer Stadt noch stärker für ein respektvolles Miteinander eintreten und Vorurteilen aktiv begegnen. Es geht nicht nur um große Gesten, sondern um den alltäglichen Einsatz jedes Einzelnen."

In der anschließenden Runde wurde das Thema nochmal aufgegriffen: Rassistische Strukturen sind oft subtil und daher besonders gefährlich. Wir brauchen mehr Sensibilität und den Mut, auch unangenehme Gespräche zu führen. Als AWO Neuss wollen wir diese Auseinandersetzung fördern und einen geschützten Raum bieten, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft sich begegnen können. Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe benachteiligt wird.

Die positive Resonanz der Besucher:innen bestätigt, dass solche Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Dialog leisten. Wir danken allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben, und freuen uns auf weitere Begegnungen, die das gegenseitige Verständnis fördern und unsere Gemeinschaft stärken.

Hinweis zur redaktionellen Praxis: Alle in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben. Bei dargestellten Zitaten handelt es sich grundsätzlich um aus dem Gedächtnis oder auf Basis von Notizen rekonstruierte, sinngemäße Wiedergaben, die den inhaltlichen Kern und die Intention der Aussagen erfassen, jedoch nicht den Anspruch erheben, wortwörtliche Transkriptionen zu sein. Wir bemühen uns stets um eine sachlich korrekte Darstellung aller Inhalte und Aussagen im Sinne unserer Sorgfaltspflicht.


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